Tanz und Musik als Schwerpunkt!

In der Kindheit meiner Frau hatte sie das Glück, dass sie viele verschiedene Bildungsbereiche ausprobieren und entdecken durfte. Meine Schwiegermutter sagt immer: ”Sie konnte schon tanzen, bevor Sie überhaupt laufen konnte.” Sie hat gerne und laut gesungen, war viel draußen unterwegs mit Freunden, um z.B. Stroh auf dem Feld zu einem großen Heuhaufen zusammenzutragen, nur um dann mit viel Anlauf und Freude hineinzuspringen. Auch das Zusammensein mit Tieren, haben ihre Eltern ihr früh ermöglicht, da sie 3 Hunde hatten und der Reitstall auch nicht weit entfernt war. Ein paar Leidenschaften sind ihr bis heute geblieben und das ist in erster Linie die Liebe zum Tanz und zur Musik! 
Aus diesem Grund liegt ein Schwerpunkt bei meiner Frau in unserer Großtagespflege auf Bewegung . Die Förderung von Bewegung lässt sich auf vielen verschiedenen Ebenen in den Tagespflegealltag integrieren . Es gibt tolle Bewegungslieder, wie z. B. der “Körperteile Blues”, “TschuTschuWa” oder auch der “PoPo - Tango”. Bei diesen Liedern werden die Kinder spielerisch dazu animiert, zu klatschen, winken oder auf einem Bein zu stehen, wodurch Koordination und Gleichgewicht gefördert werden . Spaß haben die Kinder auch an kleinen Hindernisparcours, über ein auf dem Boden liegendes Seil zu balancieren oder von Kissen zu Kissen zu springen . 

 

Psychomotorik als Schwerpunkt!


Mein Mann hatte das Glück mit 2 Geschwistern am Rande einer Kleinstadt groß zu werden. Schon früh durfte er sich in handwerklichen Bereichen, wie Werkeln und Schnitzen ausprobieren, aber auch das Vereinsleben in verschiedenen Sportarten, wie Judo, Schwimmen oder Basketball kennenlernen. Zusammen mit seinen Freunden hat er oft den nahegelegenen Wald erkundet, wodurch seine Liebe zur Natur geprägt worden ist. Ziemlich früh hat ihn das Element Wasser und die unzähligen Möglichkeiten, die damit verbunden sind, fasziniert. Am meisten Spass bereitete ihm jedoch das Wakeboarden und das bis heute! Ihm ist es wichtig, seine Leidenschaften in seine Arbeit einfließen zulassen, wozu die Verbundenheit mit dem Element Wasser gehört, aber auch seine neugewonnene Begeisterung zur Musik und zum Tanz.
Aus diesem Grund hat mein Mann früh während seiner Erzieherlaufbahn einige Fortbildungen im Bereich der Psychomotorik gemacht. Dies ermöglicht dem Kind seinen Körper und die Umgebung spielerisch zu erfahren. Psychomotorik stärkt das Band zwischen Körper und Seele. Kinder sollen altersgerecht und möglichst spezifisch, in ihren Bewegungsabläufen, sozialen Kompetenzen und Wahrnehmungen gefördert werden. Das Kind soll im Mittelpunkt des Denkens, Handelns und des Arbeitens stehen. Es wird die ganze Welt des Kindes betrachtet! Bewegung ist für Kinder ein Hilfsmittel, um Bedürfnisse und Gefühle auszudrücken. Kinder haben eine unbegrenzte Phantasie, die sie in der Psychomotorik ausleben können. 

Oft ist es aber nicht vonnöten, aktiv diese Förderung anzuleiten, denn Kinder haben ein natürliches Bedürfnis nach Bewegung, welches wir bei jedem Ausflug in die Natur oder beim Spielen im Garten sehen können.

Angetrieben durch sich selbst, probieren sie verschiedene Bewegungsformen, wie laufen, klettern, drehen und vieles mehr aus!